It\'s like there has never been a problem
Too tired for my own words.

All my life I had been looking for something, and everywhere I turned someone tried to tell me what it was. I accepted their answers too, though they were often in contradiction and even self-contradictory. I was naïve. I was looking for myself and asking everyone except myself questions which I, and only I, could answer. It took me a long time and much painful boomeranging of my expectations to achieve a realization everyone else appears to have been born with: that I am nobody but myself.

 

-Ralph Ellison, Battle Royal

 

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21.7.11 17:45


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Good night, sleep tight, don't let the bedbugs bite.

Wie ich das heute früh schon sagte, der Tag hatte schlecht angefangen und eigentlich ist er auch nicht besser geworden. Ich fühl mich schwach und müde und hab deshalb auch nicht ganz die Stunde Sport geschafft. Ich bin einfach nur froh, dass dieser Tag endlich vorbei ist.

Immerhin kann man sich morgen wieder damit belügen, dass die neue Woche einfach besser wird, als die letzte. Hoffen wir es...

17.7.11 22:31


Again a fucking sunday

Ich liebe ja Wochenenden. Ganz besonders Sonntage. Die sind immer so unendlich leer und langatmig und jede Stunde, die man aushalten muss, ist eine zu viel. Zu viel Zeit in der man fast schon nichts anderes machen kann, als seiner Essstörung nachzugehen. Ziemlich traurig, dass man nichts besseres mit sich anzufangen weiß.

Mein Sonntag fing schlecht an und er wird wohl ähnlich weitergehen. Ich kann nur noch versuchen, alles in irgendeinem Rahmen des Erträglichen zu halten. Denn wer Sonntags aufsteht und sich vornimmt nichts zu essen und sich dann noch schlaftrunken in der Küche wiederfindet mit einem Stück Kuchen in der Hand, während der Kaffee durch die Machine läuft, der weiß genau in dem Moment, wo man tatsächlich von dem Kuchen isst, dass der Tag gelaufen ist. Mein Tag ist gelaufen. Definitiv. Das einzige, was mich tröstet ist die Tatsache, dass nicht noch mehr dazugekommen ist.

Ich muss also heute Sport machen. Eine Stunde mindestens. Damit ich mein Gewissen beruhrigen kann, um diesen morgendlichen Faux Pas wieder auszugleichen. Es ist so traurig, wäre ich vernünftig, dann sollte ich um Himmels Willen nicht noch weiter abnehmen, aber mein Gefühl will weniger. Ich will weniger sein, um mir selbst die Illusion zu geben, dass ich dann alles besser aushalten würde. Obwohl ich genau weiß, dass das nicht funktionieren wird. Das ist schließlich in all den Jahren niemals so gewesen. Man lernt aus all dem, was man bisher erlebt und durchgemacht hat in seiner >>Karriere als Essgestörten<< nie etwas dazu... Man erfährt all die negativen Konsequenzen, es geht einem alles andere als gut, man ist alles andere als glücklich und trotzdem macht man einfach immer weiter. Meine Angst vor einer Zunahme ist zu groß. Normal sein, will ich nicht. Aber so sein, ist auch nicht gut. Man führt ein ständiges Doppelleben, dass für die Öffentlichkeit, und das, was sich in den eigenen vier Wänden abspielt. Es ist anstrengend und schwierig.

Es regnete heute die ganze Nacht in Strömen. Ich liebe sowas, dem Regen lauschen, während man sich noch tiefer in seine Decken vergräbt.

Und genau das werde ich gleich auch wieder tun, mit einem guten Buch und Tee.

Der Tag soll einfach nur vorbei gehen.

17.7.11 14:19


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